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Aufsteiger gibt sich die Ehre - Um den dritten Platz definitiv zu sichern, muss ein Heimsieg gegen Greiz her


Es ist angerichtet für den letzten Heimkampf in der Hauptrunde der Ringer-Bundesliga. Dabei treffen die Johannis Grizzlys auf den RSV Rotation Greiz. Diese Begegnung wird entscheiden, wer sich den begehrten dritten Tabellenplatz sichern wird. Derzeit liegt Nürnberg mit 12:8-Punkten vor den Thüringern. Wettkampfbeginn ist um 19.20 Uhr.

Mit großen Schritten geht es Richtung Rückrundenende. Doch die Grizzlys wollen natürlich als dritte bayerische Mannschaft das Viertelfinale um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft erreichen. Dass hier in erster Linie Losglück entscheidend ist, sind sich die Verantwortlichen bewusst. Ob die Grizzlys theoretisch die Chance aufrechterhalten, steht erst nach dem Duell gegen den Aufsteiger fest. „Wir sind überhaupt nicht in der Favoritenrolle“, macht Coach Matthias Baumeister im Vorfeld dieser brisanten Begegnung deutlich. Denn Greiz dürfte den Kampf um Platz drei noch nicht ganz aufgegeben haben, auch wenn sie anders als die Nürnberger das schwerere Restprogramm haben. Gelänge ihnen ein Sieg, stünde aber im letzten Hauptrundenkampf daheim Ligaprimus Burghausen als Gegner gegenüber, Nürnberg muss nach Pausa. „Ich erwarte einen sehr spannenden Kampf gegen Greiz“, verweist Baumeister auf drei starke Duelle in der Grizzly-Arena. Stoyan Iliev dürfte es im Limit bis 61 Kilogramm im freien Stil mit dem Moldawier Vladimir Codreanu zu tun haben. Einen schweren Stand hat Sven Dürmeier (75 kg) gegen den Polen Dawid Karecinski. Selbst der Kampf von Tim Stadelmann in der Gewichtsklasse bis 71 Kilogramm im freien Stil gegen Vladimir Gotisan (Moldawien) wird für den Grizzly-Akteur zu einer echten Herausforderung. „Ich gehe davon aus, dass Greiz mit ihrer stärksten Mannschaft nach Nürnberg reisen wird“, hat Baumeister die Vorrunden-Pleite gegen die Ostthüringer noch nicht ganz verdaut. „Das war für uns ein gebrauchter Abend.“ Denn mit Soner Demirtas, Zoltan Levai und Deniz Menekse fehlten drei Leistungsträger. „Hätten wir sie alle hier gehabt, wäre der Kampf mit Sicherheit anders verlaufen“, wurmte Johannis-Präsident Dino Noth zwar die Niederlage, doch in erster Linie war er mit dem Auftritt des Mattenleiters überhaupt nicht zufrieden gewesen. „Uns war schon bewusst, dass wir den Kampf hätten nicht so gewinnen können, aber uns in einigen Einzelduellen so zu verpfeifen, das ist in meinen Augen nicht nachvollziehbar“, sagte er nach der deutlichen 10:24-Niederlage und hofft natürlich auf eine Revanche. Nur Stoyan Iliev (66 kg), Sven Dürmeier (75 kg) und Akhmed Bataev (98 kg) waren für die Nürnberger erfolgreich. Ob Deniz Menekse gegen Greiz auf der Matte stehen wird, ist noch nicht sicher. Eines ist aber sicher: Gewinnen die Grizzlys das Duell, dann kann ihnen der dritte Platz niemand mehr nehmen.

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