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Der große Kracher: Auswärtskampf gegen Wacker Burghausen


Nach der Wettkampfpause greifen die Johannis Grizzlys am Samstag in der Bundesliga wieder ins Geschehen ein. Dabei haben die Nürnberger mit dem SV Wacker Burghausen eine spannende Aufgabe vor der Brust. Nach der Niederlage der Greizer am vergangenen Wochenende gegen Aue, haben sich die Grizzlys bei einem Kampf weniger auf Rang drei vorgearbeitet.

Es ist der erwartete Zweikampf zwischen den Grizzlys und dem SV Siegfried Hallbergmoos um diesen begehrten zweiten Play-Off-Platz. Ligaprimus Wacker Burghausen dürfte sich wohl nicht mehr die Butter vom Brot nehmen lassen. Die Ostbayern führen die Südost-Staffel souverän und verlustpunktfrei an. Allerdings wollen es die Norisstädter wissen, fahren mit einer gewissen Erwartungshaltung nach Burghausen. „Wir stehen auf jeden Fall voll, wollen gegen den Deutschen Mannschaftsmeister nichts dem Zufall überlassen“, zeigt sich Coach Matthias Baumeister vor dem Duell gegen den Ligaprimus optimistisch. Schließlich habe man die Prämisse auferlegt, den Kampf offen zu gestalten. Dabei spielt den Grizzlys auch die U23-Weltmeisterschaft in Bukarest in die Karten. Mit Erik Thiele, und Vladimir Egorov sind zwei Wacker-Athleten bei den Freistil-Wettbewerben dabei. „Ich glaube, dass sie mit ihrer starken ausländischen Achse gegen uns auffahren werden“, sieht der Grizzly-Coach den Tabellenführer nicht nur qualitativ, sondern auch quantitativ sehr gut gegen sein Team aufgestellt. „Sie sind schwer im Vorfeld auszurechnen, weil wir nicht wissen, mit welcher Formation sie letztendlich gegen uns auf die Matte gehen.“ Dabei dürfte Fabian Schmitt im leichtesten Limit Gegner von Tolgahan Karatas sein. Im Schwergewicht wird es Grizzly-Akteur Akhmed Bataev mit dem Koloss Soslan Gagloev zu tun haben. Der Slowake brachte bei seinem letzten Kampf stolze 128,2 Kilogramm auf die Matte. Etwas weniger auf den Rippen hat da schon Philipp Vanek. Er könnte wohl wieder auf Ramsin Azizsir treffen. Viele Duelle lieferte sich der Nürnberger mit dem amtierenden Deutschen Meister und DRB-Kaderathlet. „Ich weiß, wie er ringt. Meine Marschroute ist es, lange eine 0:0 zu halten“, sagt der 30-jährige Halbschwergewichtler, der mit dem Hofer einen technisch starken Gegner erwartet. „Ich kann ihn nur über Kampf und Einsatz packen.“

Insgeheim hofft der Tabellendritte auf Schützenhilfe aus Westendorf. Die Allgäuer treffen parallel auf den SV Siegfried Hallbergmoos. „Wir wollen uns nicht auf Andere verlassen“, sagt Matthias Baumeister. Dass die Grizzlys gegen Wacker auf Augenhöhe sind, zeigt die knappe 13:14-Hinrundenniederlage. „Kleinigkeiten werden bei diesem Kampf entscheiden. Jeder gewonnene Punkt ist enorm wichtig. Im Gegenzug müssen wir aussichtslose Kämpfe so knapp wie möglich gestalten“, führt Vanek aus. „Wir werden und müssen uns nicht verstecken.“ Schließlich haben die Grizzlys ein Ziel vor Augen: die Teilnahme an den K.O.-Kämpfen um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft.

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