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Kein Glück bei der Auslosung: Was Johannis-Präsident Dino Noth ahnte, traf ein - Saisonaus für die Grizzls


Für die Johannis Grizzlys ist die Saison vorzeitig beendet. Die K.O.-Runde um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft wird ohne den Drittplatzierten der Südost-Staffel über die Bühne gehen. Bei der Auslosung in Urloffen war Fortuna dann doch nicht auf Seiten der Nürnberger. Der KSV Witten (NRW) und ASV Urloffen (Südbaden) wurden zu den bereits sechs qualifizierten Teams dazugelost. Der letzte bedeutungslose Saisonkampf der Grizzlys wurde übrigens auswärts gegen die Wettkampfgemeinschaft Pausa/Plauen mit 23:6 gewonnen.

„Für uns ist das im Prinzip der zweite Nackenschlag.“ Manager und Sportlicher Leiter Mario Besold war nach der Auslosung redlich bedient. „Im vergangenen Jahr wurden wir im Achtelfinale dem späteren Deutschen Meister Burghausen zugelost, und nun, kommen wir als bester Gruppendritter, der sogar zwei Kämpfe weniger auf dem Konto hat, nicht einmal weiter. Das ist natürlich sehr bitter.“ Besold schaute sich das Drama live auf Facebook an, als in Urloffen im Beisein der beiden DRB-Vizepräsidenten Ralf Diener (Bundesliga) und Günter Maienschein (Sport) die Johannis Grizzlys nicht gelost wurden. Was Vereinspräsident Dino Noth bereits ahnte, traf also ein. „Es ist total enttäuschend. Alle Vereine in der Südost-Staffel hatten doch bedingt durch den Rückzug von Bindlach einen großen Nachteil. Wir haben wie Urloffen und Witten gleich viele Siege geholt, sind was die Niederlagen angeht, sogar um zwei Zähler besser als die anderen beide Teams.“ Dass nun die punktbeste Mannschaft nun zum Zuschauen verdammt wird, ist in höchstem Maße niederschmetternd, wenn nicht sogar tragisch. „Eigentlich sollte dies nicht per Los entschieden werden, sondern in einem rein sportlichen Vergleich“, findet Vereinspräsident Dino Noth keine Worte mehr. Die gesamte Mannschaft verfolgte im Nachgang ihres siegreich gestalteten Kampfes gegen die WKG Pausa/Plauen das Desaster. „Ich könnte gerade heulen“, sagt Coach Matthias Baumeister, der die Auslosung des DRB kritisiert. „Das ist so unfair.“ Auch die Reaktion der Mannschaft spricht Bände: Hängende Köpfe und pure Enttäuschung. „Selbst unsere ausländischen Ringer sind sehr enttäuscht und können das Ganze in keinster Weise nachvollziehen, dass es keinen Kampf mehr gibt. Das ist sehr bitter.“

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