Grizzly Mitglied werden


Grizzly You Tube Channel
Menu

Stammzellenspender für Johannis-Grizzly-Akteur Alen gesucht - mit Teamgeist gegen Blutkrebs


Vor dem Bundesligakampf zwischen den Johannis Grizzlys und dem RSV Rotation Greiz können Interessierte einen lebensnotwendigen Beitrag leisten. Weil Alen, ein Nachwuchsringer des SV Johannis Nürnberg, an Leukämie erkrankt ist, wird dringend ein Stammzellenspender benötigt. Ab 14.00 besteht in der Johannis-Arena die Möglichkeit. Grundsätzlich kann sicher jeder gesunde Mensch zwischen 17 und 55 Jahren als potentieller Spender bei der DKMS registrieren lassen. „Alen hatte bereits Leukämie, die Chemotherapie schlug zwar an, doch leider ist es wieder ausgebrochen“, bedauert Jugendleiter Mario Baumeister den erneuten Rückfall des jungen Armeniers. „Die ganze große Johannis-Familie steht geschlossen hinter dieser Maßnahme. Wir hoffen, dass Alen bald geholfen werden kann“, ermutigt Baumeister Ringsportfreunde sich daran zu beteiligen.

Das Wichtigste über Blutkrebs, DKMS und die Stammzellspende:

Was ist Blutkrebs?
DKMS: Alle 15 Minuten erkrankt in Deutschland ein Mensch an Blutkrebs, darunter viele Kinder und Jugendliche. Blutkrebs ist der Sammelbegriff für eine Reihe schwerwiegender Erkrankungen des blutbildenden Systems.

Gibt es Heilungschancen?
DKMS: Ohne medizinische Behandlung führt Blutkrebs zum Tod. Chemotherapie ist die häufigste Form der Therapie, jedoch kann Blutkrebs nicht immer allein durch Chemotherapie überwunden werden. Eine Stammzelltransplantation ist für viele Patienten die letzte oder einzige Chance auf Leben.

Einen Spender finden - reine Glücksache?
DKMS: Es kommt sehr selten vor, dass zwei Menschen nahezu identische Gewebemerkmale haben. Nur für rund ein Drittel der Blutkrebs-Patienten kann ein geeigneter Spender innerhalb der eigenen Familie gefunden werden. Kommt aus der Familie niemand in Frage, wird ein Fremdspender gesucht. Zum Glück gibt es Menschen, die bereit sind zu helfen. Sie haben ihre Gewebemerkmale bestimmen lassen und stehen weltweit als potenzielle Stammzellspender für Patienten zur Verfügung. Doch noch immer bleibt für jeden zehnten Patienten die Suche nach einem passenden Fremdspender erfolglos. Deshalb arbeitet die DKMS mit Hochdruck daran, die Situation für Blutkrebspatienten weltweit zu verbessern.

Was bedeutet es, sich als Stammzellspender registrieren zu lassen?
DKMS: Nur wer sich registrieren lässt, kann als Lebensspender für einen Patienten gefunden werden. Zunächst müssen die Gewebemerkmale des Spenders in einem Fachlabor bestimmt werden. Hierfür wird ein Wangenschleimhautabstrich benötigt. Die Bestimmung der Gewebemerkmale ist aufwendig und es dauert einige Wochen, bis die Ergebnisse vorliegen. Diese Daten werden anschließend in pseudonymisierter Form im Zentralen Knochenmarkspender-Register in Ulm (ZKRD) gespeichert und stehen weltweit für Patientenanfragen zur Verfügung. Sollten die Gewebemerkmale des potenziellen Spenders tatsächlich mit denen eines Patienten übereinstimmen, werden (nach Rücksprache mit dem Spender) weitergehende Untersuchungsschritte eingeleitet. Die Wahrscheinlichkeit, tatsächlich Stammzellen zu spenden, beträgt etwa ein Prozent.

Quelle: DKMS

Alles Weitere: www.dkms.de

                                                                                                           ZURÜCK