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Christoph Pscherer ist zurück als neuer Abteilungsleiter der Johannis Grizzlys


Zuschauer und Fans kennen ihn als impulsiven Trainer und Motivator, der die Ringer zu seiner Zeit als verantwortlicher Übungsleiter stets gepusht hat. Christoph Pscherer, der in Besitz der Trainer-A-Lizenz ist, wird vorerst nicht mehr auf den Trainerstuhl zurückkehren. Der 30-Jährige übernimmt fortan die wichtige Position des Abteilungsleiters.

„Mit Christoph haben wir eine großartige Stütze gefunden. Er ist für unsere Abteilung enorm wichtig“, freut sich auch Cheftrainer Matthias Baumeister über die Verpflichtung Pscherers. Das vergangene Jahr war für ihn doch mit einigen gesundheitlichen Problemen behaftet. Auch sein Beruf raubte ihm viel Zeit. Jetzt steht er für seinen Verein nach einjähriger Pause wieder parat. „Ich würde liebend gerne wieder am Mattenrand sitzen. Matthias und ich haben uns als Trainer gut ergänzt. Das hat richtig funktioniert. Doch mir fehlt für diese Tätigkeit einfach die Zeit“, erzählt Pscherer. Nach einem Gespräch mit Sportdirektor Mario Besold und Präsident Dino Noth war die Idee geboren, er solle doch den Posten des Abteilungsleiters übernehmen. „Diese Aufgaben kann ich auch von Zuhause aus bewerkstelligen.“ Es gibt viele Sachen, wo sich Christoph Pscherer einbringen wird. „Wir dürfen unseren erfolgreichen Nachwuchs in keiner Weise vergessen. Von daher sehe ich mich als Bindeglied zwischen den Sportlern, Trainern und dem Vorstand.“ Die Nähe zu den Jungs tut dem ehemaligen Ringer richtig gut. Ihm zarten Alter von fünf Jahren fing er mit dem Ringkampfsport an, seit seinem dritten Lebensjahr ist er Vereinsmitglied beim SV Johannis Nürnberg. Pscherer hat das Wohnzimmer am Zeisigweg noch nie verlassen. „Der Verein ist für mich wie eine Familie, hier habe ich meine Freunde. Wir haben hier eine Art ‚Wir-Gefühl‘, weil keiner aus der Reihe tanzt.“

Gesundheitlicher Rückschlag

Im Alter von nur 22 Jahren musste Christoph Pscherer seine aktive Karriere verletzungsbedingt beenden. Sein größter internationaler Erfolg war der Gewinn der Bronzemedaille bei der Junioren-Europameisterschaft im Jahr 2010 in Bulgarien. Schon damals plagten ihn ständige Rückenschmerzen, die ihn über Jahre begleiteten. Es folgte im vergangenen Jahr eine erfolgreich durchgeführte Operation. Mit Elan und jeder Menge Energie will Pscherer seine neue Aufgabe leben. „Ich habe den Rückhalt im Verein, kenne die Strukturen und bin überzeugt, dass ich der richtige Mann für diese Position bin“. Der 30-Jährige sieht sich als Kümmerer. Er will auch anpacken und mit seiner Motivation und Entschlossenheit die Grizzly-Familie mitreißen. „In der vergangenen Saison sind wir leider in der Bundesliga an den Play-Offs gescheitert. Das Ziel in den kommenden Jahren muss sein, dass wir um den Titel mitringen“, zeigt er sich hier entschlossen.

Foto: Thomas Hahn

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