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Griechisch-Römisch-Trio: Michael Lutz, Sven Dürmeier und Erkan Celik bleiben Grizzlys


Nach der Zusage der Freistilspezialisten Tim Stadelmann, Alexander Michael und Stoyan Iliev auch in der kommenden Saison erneut für die Johannis Grizzlys auf die Matte zu gehen, hat nun auch die Griechisch-Römisch-Achse um Sven Dürmeier, Michael Lutz und Erkan Celik signalisiert, ihrem Verein weiterhin die Treue zu halten.

„Diese sechs Ringer haben allesamt Bundesligaerfahrung. Es sind starke Typen, die auch gegen Topleute bestehen können“, freut sich Sportdirektor Mario Besold auch über die Weiterverpflichtungen der Akteure im griechisch-römischen Stil. Erkan Celik (links im Bild) habe sich durch seine Auftritte in der abgelaufenen Oberliga-Saison mehr als empfohlen, so Besold. So blieb der 23-Jährige in acht Kämpfen ungeschlagen. Auch in der Bundesliga kam er zweimal daheim zum Einsatz. Während er im Halbschwergewicht gegen Ramsin Azizsir (SV Wacker Burghausen) mit 0:9-Wertungspunkten das Nachsehen hatte, zwang er den Schorndorfer Ilja Klasner mit 12:10-Punkten in die Knie. „Alles in allem bin ich doch sehr zufrieden mit meinen Kämpfen gewesen“, blickt Celik positiv auf die vergangene Saison zurück. In der neuen Runde werde er vorwiegend im Limit bis 98 Kilo auf die Matte gehen, verrät er und freut sich bereits auf die zahlreichen Duelle. „Ich möchte natürlich den Schwung aus der Oberliga mit in die Bundesliga nehmen.“ Denn Celik ist auch ein wichtiger Bestandteil der zweiten Mannschaft, die heuer in der eingleisigen Oberliga-Runde auf Punktejagd geht. Sehr angetan sei er von der Zusammenstellung der Mannschaft. „Wir sind eine coole Truppe. Ich bin überzeugt, dass wir stark genug sind, mit einem breiten Kader die Play-Offs zu erreichen. Das sollte wieder unser Ziel sein“, so Celik.

Eine Bank und wichtige Stütze ist auch Sven Dürmeier (rechts im Bild). Der 31-Jährige stand 2019 insgesamt sieben Mal auf der Matte und wird auch ab September eine tragende Rolle einnehmen. Dürmeier schlug sogar ein Angebot aus der Oberliga aus. In Zeiten der Coronakrise muss auch er flexibel sein. „Ich fange mit dem Mattentraining immer im März an. Das trifft mich deswegen so hart, weil meine Teamkollegen schon heuer auf der Matte waren, ich eben noch nicht. Es wird schwer werden, alles aufzuholen“, macht er deutlich. So muss auch er wie alle anderen Grizzly-Akteure stets improvisieren. Neben seinem Kraftprogramm geht Sven Dürmeier eben viel Laufen. „Natürlich fehlt mir das Mattentraining, aber da müssen wir eben alle durch.“ Es sei eben eine harte Geduldsprobe. Der Griechisch-Römisch-Spezialist wird in der kommenden Saison vorwiegend im Limit bis 71 Kilo auf die Matte gehen und die Konkurrenz mächtig ärgern.

Vielfältig einsetzbar ist Michael Lutz. Während der 26-Jährige in der vergangenen Bundesliga-Saison auf zwei Kämpfe kam, die er auch beide gewann, konnte Coach Alexander Michael ihn auch für das Oberliga-Team mehr als gut gebrauchen. In fünf Duellen ging er auch hier vier Mal als Sieger von der Matte. „Was ich Michael besonders hoch anrechne: Wenn wir ihn brauchen, dann ist er zu 100 Prozent da“, sagt Mario Besold stolz. Von daher ist er heilfroh, dass Lutz den Grizzlys weiterhin die Treue hält. „Für mich kommt es überhaupt nicht in die Tüte, den Verein zu verlassen. Ich sehe keinen Grund, woanders hinzuwechseln“, so Lutz, der bis zum vorzeitigen Trainingsstopp des Coronavirus fast täglich im Training war. Denn primär steht für den Grizzlyakteur eigentlich die deutsche Meisterschaft im Fokus. Ob die Titelkämpfe am 22. Mai in Düren-Merken (NRW) überhaupt zu diesem Zeitpunkt stattfinden, steht auf einem anderen Blatt Papier. „Wir haben leider kein Mattentraining. Das bremst die Vorbereitung schon sehr aus“, sagt Michael Lutz abschließend.

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