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Re-Start auf der Matte - Erleichterung bei den Athleten


Die Erleichterung ist den Ringern der Johannis Grizzlys ins Gesicht geschrieben. Die Athleten dürfen wieder Kontaktsport in jeweils kleinen Gruppen auf der Matte ausüben. Allerdings appelliert die Bayerische Staatsregierung trotz der weiteren Lockerungen weiterhin die Hygiene- und Schutzmaßnahmen einzuhalten.

Seit fast vier Monaten war ein Kontaktsport untersagt. „Sicherlich sind wir nun alle sehr glücklich darüber, dass wir wieder starten können“, freut sich Sportdirektor Mario Besold. Für Cheftrainer Matthias Baumeister war dieser Re-Start gleich mit einem organisatorischen Aufwand verbunden. So musste er im Vorfeld sämtliche Gruppen und Zeiten einteilen. Pro Gruppe sind maximal fünf Ringer vorgesehen. Auch dürfen die Athleten nicht kunterbunt gemischt werden. „Wir müssen weiterhin alles dokumentieren und uns an die Vorgaben halten“, erklärt Baumeister. Die Wiederaufnahme der Ringer begrüßt zwar Mario Besold, „doch kam diese Information ohne Vorankündigung. Wir mussten also von heute auf morgen diesen Re-Start bewerkstelligen“, konnte diese Hürde aber dank großartigem Einsatz aller Beteiligten gemeistert werden.

Mit großer Freude ging es für die Grizzly-Athleten auf die Matte. „Alle waren sehr motiviert und richtig heiß. Ich denke aber, dass sich der Körper langsam an das Mattentraining wieder gewöhnen muss“, so Besold. So ging die erste Einheit locker über die Bühne. Erst ab Montag werden dann die Zügel etwas angezogen, doch alles ohne Druck. „Wir werden uns herantasten“, gibt Baumeister die Richtung vor. Grizzly-Aushängeschild Tim Stadelmann genießt schon seit knapp zwei Wochen das Training auf der Matte. Mit Adrian Barnowski, einem festen Trainingspartner, darf der Nationalkaderathlet zusätzlich zu den normalen Einheiten der Grizzlys noch am Dienstag und Donnerstag am Bundesstützpunkttraining teilnehmen. Er sei froh wieder richtig trainieren zu können. „Ich hatte schon langsam genug vom Krafttraining“, schmunzelt Stadelmann.

Der Re-Start für die Ringer kam derweil für Matthias Baumeister zu einem richtigen Zeitpunkt. Es sei ein positives Signal, dass in Bayern wieder gerungen werden darf. „Wenn wir erst im August angefangen hätten, wäre es schon hart bis zu einem möglichen Saisonstart fit zu werden.“ Man sei noch im Zeitplan. Allerdings hänge vieles von den Entscheidungen der Politik ab.

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