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Sportdirektor Mario Besold: Wir sind extrem flexibel und wollen ringen


Die Bundesliga-Vereine müssen sich weiterhin in Geduld üben. Noch ist offen, ob und in welcher Form die Saison 2020/2021 überhaupt ausgetragen wird. Bei einer vom Deutschen Ringer-Bund durchgeführten Videokonferenz, an dem auch die Verantwortlichen der Johannis Grizzlys teilnahmen, gab es am Ende wenige bis gar keine neuen Erkenntnisse.

„Wir sind alle momentan im Wartebereich und hoffen natürlich auf das Beste“, so Grizzly-Sportdirektor Mario Besold, der die aktuelle Lage als ziemlich kompliziert einschätzt. Obwohl in der Sitzung laut DRB-Pressemitteilung „sehr konstruktiv und ausgiebig über die verschiedenartigen Problemfelder und mögliche Lösungsansätze diskutiert wurde“, bleiben aktuell weitere wichtige Fragen offen: Wie viele beziehungsweise dürfen überhaupt Zuschauer in die Arena am Zeisigweg? Müssen die Fans und Ringsportinteressierten gar eine Mund-Nasen-Bedeckung während der Kämpfe tragen? Wie ist es mit der Abstandsregelung? Wann wird nun die Runde beginnen? Am 3. oder doch erst am 24. Oktober?

Anhand eines Fragebogens, den alle Bundesliga-Vereine erhalten, werden auch die Johannis Grizzlys ihre Antworten dem DRB übermitteln. Bis 31. Juli gibt der Deutsche Ringer-Bund den Vereinen Zeit. „Wir müssen noch rund fünf Wochen warten. Uns sind schon seit Monaten eh die Hände gebunden“, kritisiert Besold. Nicht nur, dass alle Vereine auf Kohlen sitzen, spielt auch der finanzielle Aspekt den Teams überhaupt nicht in die Karten. Noch ist ungewiss, wie viele Vereine überhaupt in dieser Saison teilnehmen werden. Dann kann es durchaus möglich sein, dass die bereits bestehenden drei Südstaffeln durcheinandergewirbelt werden. Laut Zeitplan des DRB soll spätestens am 15. August eine Terminplanung für die Bundesliga stehen. „Wir sind extrem flexibel und wollen ringen. Mit welcher Mannschaft ist erst einmal zweitrangig. Um so wichtiger ist es, dass wir die Rahmenbedingungen kennen und sie dann auch umsetzen können.“

Unterdessen hat der DRB die Wechselfrist von 90 nun auf 45 Tage heruntergesetzt. Das bedeutet: Bis zu diesem Zeitpunkt kann noch gewechselt werden. Entscheidend ist aber vor allem die Strukturveränderung, die aller Voraussicht nach um ein Jahr wegen der Corona-Krise verschoben wird. Es ist davon auszugehen, dass viele Vereine dafür stimmen werden. Angedacht war, ab 2021 wieder eine Zweite Bundesliga mit zwei Staffeln einzuführen.

Bild: Noch ist überhaupt nicht sicher, ob und wie viele Zuschauer in die Grizzly-Arena kommen dürfen. Foto: Thomas Hahn

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